Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten

Von John Kennedy Toole

<p>Ignaz J. Reilly – ein »Wirrkopf von Gottes Gnaden, ein fetter Don Quijote, ein perverser Thomas von Aquin« und in der Tat einer der originellsten Helden, den die amerikanische Literatur je hervorgebracht hat. Eines Tages nun wird dieser sich bisher stoisch jeder produktiven Betätigung verweigernde Fleischberg von seiner Mutter gezwungen, sich nach einem Job umsehen. <br /><br />Reillys berufliche Odyssee führt ihn von einer heruntergekommenen Hosenfabrik – in der er das Problem der Ablage mit Hilfe des Papierkorbs löst und eine Revolte unter den schwarzen Arbeitern anzettelt – ins French Quarter von New Orleans, wo ihm ein fahrbarer Wurststand anvertraut wird. Aber auch dieser Beruf bietet keine Zukunft, denn als Hot-Dog-Verkäufer ist er sein bester Kunde. Ignaz trägt sich indes bald mit neuen Plänen: Er wird eine Partei gründen, eine Partei der Sodomiten</p>

📚 Verlag dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
📅 Erschienen 1.1.2010
📖 Seiten 433
📦 Format Hardcover
🔢 ISBN-13 978-3129079911
🔢 ISBN-10 3129079912
🌐 Sprache Deutsch
✅ Verfügbarkeit Verfügbar
Kategorien: Humor

Leserbewertungen

Fazit „Die Verschwörung der Idioten“ ist ein herausragender Roman für alle Leserinnen und Leser, die pointierten Sprachwitz, absurde Figuren und zugleich eine scharfe, aber menschenkundige...

Herbert Sablotny

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Zwischen Groteske und Tragik: Eine Rezension zu „Die Verschwörung der Idioten“

Fazit „Die Verschwörung der Idioten“ ist ein herausragender Roman für alle Leserinnen und Leser, die pointierten Sprachwitz, absurde Figuren und zugleich eine scharfe, aber menschenkundige Gesellschaftssatire schätzen. Die Verbindung aus überschäumendem Humor, meisterhafter Erzähltechnik und der tragischen Biografie John Kennedy Tooles macht die Lektüre nicht nur vergnüglich, sondern auch berührend, weil hinter dem Gelächter stets die Ahnung eines verlorenen Talents mitschwingt.

Herbert Sablotny

Ignaz J. Reilly – ein »Wirrkopf von Gottes Gnaden, ein fetter Don Quijote, ein perverser Thomas von Aquin« und in der Tat einer der originellsten Helden, den die amerikanische Literatur je hervorgebracht hat. Eines Tages nun wird dieser sich bisher stoisch jeder produktiven Betätigung verweigernde Fleischberg von seiner Mutter gezwungen, sich nach einem Job umzusehen.