Der Dienstag war ein Murmeltier
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| 📚 Verlag | Herbert Johann Sablotny |
| 📅 Erschienen | 2025-08-24 |
| 📖 Seiten | 130 |
| 📦 Format | Hardcover |
| 🔢 ISBN-13 | 979-8262093816 |
| 🌐 Sprache | Deutsch |
| 📐 Abmessungen | 15.84 x 1.32 x 23.46 cm |
| ✅ Verfügbarkeit | Verfügbar |
Leserbewertungen
Eine elegant geschriebene Mischung aus Loriot, Douglas Adams und einem sehr gut aufgelegten Kafka
Fazit Unterm Strich wirkt der Band wie eine elegant geschriebene Mischung aus Loriot, Douglas Adams und einem sehr gut aufgelegten Kafka, nur mit mehr Gartenzwergen, Socken und Ohrläppchen. Wer Lust auf kluge, pointierte Kurzgeschichten hat, in denen sich absurder Humor, gesellschaftliche Satire und echte Zärtlichkeit für die Figuren ständig gegenseitig überbieten, ist mit „Der Dienstag war ein Murmeltier“ mehr als gut bedient.
Herbert Sablotny
Willkommen in einer Welt, in der die Grenzen der Normalität täglich neu verhandelt werden. Was tun Sie, wenn Ihr Gartenzwerg unaufhaltsam weint und alle Reparaturversuche scheitern? Oder wenn Ihr digitaler Eingabestift in den Streik tritt und bessere Grammatik sowie literarische Entlohnung fordert?
In dieser Sammlung von humorvollen und satirischen Kurzgeschichten gerät die Welt auf wunderbar absurde Weise aus den Fugen. Begleiten Sie uns in beschauliche Orte wie Obertannbach oder Gummelbach, deren idyllische Fassaden bröckeln, um den Blick auf das surreale Theater des modernen Lebens freizugeben.
Erleben Sie mit, wie…
- … die Entführung eines Gartenzwerges zur Staatsaffäre wird, während Teenager einen Jauchewagen mit pinkem Glitzer füllen, um ein virales Statement zu setzen.
- … ein pensionierter Professor auf unerklärliche Weise beginnt, Knöpfe zu produzieren, was seine akademische Welt ins Wanken bringt.
- … eine künstliche Intelligenz, die das Dorfleben optimieren soll, stattdessen die intimsten Geheimnisse der Bewohner über Lautsprecher verkündet.
- … eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Socken im brutalen Chaos eines Waschgangs ihr tragisches Ende findet.
Mit scharfem Witz, philosophischem Tiefgang und einer Prise Melancholie seziert diese Sammlung unsere verzweifelten Versuche, die Welt zu ordnen, und unser glorreiches Scheitern daran. Es sind Geschichten über den Kampf des Individuums gegen die Entropie, über die Poesie im Banalen und die Erkenntnis, dass ein funktionierender Kompromiss mit dem Wahnsinn vielleicht das Vernünftigste ist, was wir anstreben können.